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Das Leben als frisch gebackene Mama: ein auf und ab!

Es ist ein auf und ab. Das Leben als frisch gebackene Mama kann ich nicht anders beschreiben. Ich glaube ich hatte noch keine Zeit in meinem bisherigen Leben mit mehr Höhen und Tiefen wie als frisch gebackene Mama.

Obwohl man denkt, dass sich durch die Geburt des Kindes nicht viel verändert, stellt man schon kurz danach fest, dass sich einfach alles ändert. Ich habe mir es anders vorgestellt, anders schön. Aber ich vermute wenn man noch nicht Mama ist weiß man ehrlich gesagt nicht was wirklich auf einen zukommt. Man ist nicht mehr nur für sich verantwortlich, nein man ist verantwortlich für ein neues Wesen. Schlaflose Nächte und Ratlosigkeit beim Weinen des Babys sind erst einmal an der Tagesordnung, genau wie gutgemeinte Ratschläge von allen Außenstehenden.

Wenn dann das Baby da ist, muss der ganze Alltag neu ausgerichtet werden, das Baby steht an erster Stelle. Ich war sehr gestresst in dieser Zeit und habe mir wenig Zeit genommen für mich selbst. Der Papa musste leider arbeiten, während ich noch im Wochenbett lag. Man fühlt sich bei der Kindererziehung oftmals auf sich allein gestellt. Ich war ehrlich gesagt in meiner neuen Rolle erst einmal überfordert und wusste oft nicht wie ich mit dem neuen Leben umgehen soll. Aus diesem Grund kommt es nach der Geburt oft zum sogenannten Baby Blues. Jap, auch mich hatte es getroffen. Es sind nur wenige Tage, aber in diesen Tagen stellt man sich jegliche Fragen und ist nah am Wasser gebaut.

Ich war bisher nur einmal in meinem Leben so richtig auf mich alleine gestellt. Nicht im Sinne das Leben alleine meistern zu müssen, denn wann immer man jemand brauch man hat seine Eltern, die Geschwister oder die Freunde um sich, um die man um Hilfe beten kann. Und nicht zu vergessen man ist in seiner gewohnten Umgebung. Ich meine damit wirklich auf sich alleine gestellt. Nach meiner Ausbildung bin ich ein Jahr auf Weltreise gewesen. Ganz alleine mit einem Rucksack ging es für mich zuerst einmal nach Australien. Die ersten drei Wochen in Australien, einer fremden Sprache, einer fremden Kultur und ohne Familie und Freunde erinnern mich nun wie in der Zeit des Baby Blues nach der Schwangerschaft. Ich habe geweint weil alles so fremd war und ich wollte abbrechen und zurück nach Deutschland kehren. Aber man lernt ganz schnell, dass du stärker bist als du gedacht hast!

Was ich euch hiermit sagen möchte: Keiner außer du, kannst so gut für dein Baby sorgen. Keiner ist dieser Fels in der Brandung für dein Baby als du es bist. Du bist stärker als du glaubst, und du kannst alles schaffen. Du bist die Mama und nur du kannst deinem Kind den Halt geben was es brauch.
Amira fühlt sich nirgends sicherer als in meinem Arm und oft fühle ich mich stärker den je. Euer Baby macht euch zur Kämpferin.

 

 

 

 

Ich denke das wichtigste was ich euch auf den Weg geben kann ist:

  • Akzeptiert die neue Situation und macht euch ja keinen Druck oder Schuldgefühle. Du als Mama weißt was am besten für dich und dein Kind ist.
  • Lass deinen Gefühlen freien Lauf und rede mit deinem Partner darüber. Und wenn du nicht anders kannst, lass deinen Tränen freien Lauf. Manchmal brauch man das eben und danach fühlt man sich gleich viel besser.
  • Arbeitsteilung ist super wichtig. Was du noch vor der Geburt alles alleine geschafft hast ist jetzt nicht mehr möglich. Entweder lass es stehen und erledige zum Beispiel die Wäsche dann wenn es möglich ist, oder gebe einige Aufgaben an deinen Partner ab. Unterstützung ist hier super wichtig.
  • Ablenkung und frisch Luft. Anziehen und ab mit dem Kinderwagen raus. Eine Runde laufen oder ein Kaffee bei Freunden tut einfach unheimlich gut.
  • Überlege wer aus deinem Umfeld einmal Babysitter spielen würde. Auch, wenn man unglaublich müde ist, ein Abend in „Freiheit“ kann Wunder bewirken. Mach dich hübsch und gönn dir einen schönen Abend zusammen mit dem Partner, oder einer Freundin. Das bringt dich garantiert mal wieder auf andere Gedanken.
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